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Bürgerinitiative gegen den |
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An 93049 Regensburg
Bund Naturschutz in Bayern e.V. 90471 Nürnberg
Ihr Zeichen,Unser Zeichen Name Telefon Ort, Datum S-BdNs-3 / mk H.-P. Miesbeck 08321/84883 Burgberg, den 10.11.2001
Unglaubwürdigkeit des „Bund Naturschutz in Bayern e.V.“ im Zusammenhang mit
Sehr geehrter Herr Steininger, sehr geehrter Herr Professor Weiger, Ungeachtet dessen hat die Betreiberfirma ABM im August 2000 wieder einen Antrag zum Betrieb eines neuen Steinbruches im gleichen Gebiet in Burgberg „An der Schanz“, mit einem Abbauvolumen von ca. 300.000 m³, beim Landratsamt Oberallgäu eingereicht. Durch diesen erneuten Steinbruch würde die einzigartige Natur am Weinberg unwiederbringlich zerstört und eine nicht wiedergutzumachende Wunde in die Landschaft am Fuße des Grüntens geschlagen. Aus Sorge um unsere Heimat, unsere Landschaft und unsere Natur haben wir im Februar 2001 den Verein „Bürgerinitiative gegen den Burgberger Steinbruch e.V.“ gegründet, mit dem Ziel, dieses unsägliche Vorhaben zu verhindern. Viele denen der Schutz unserer Natur und Landschaft am Herzen liegt, sind von dem geplanten Vorhaben zutiefst betroffen. Nicht jedoch der „Bund Naturschutz in Bayern“ (Ortsgruppe Sonthofen), denn dessen Ortsvorsitzender Herr Dipl. Ing.(FH) Michael Borth hat sich sogar noch dazu hergegeben dieses Vorhaben zu unterstützen und den landschaftspflegerischen Begleitplan zur Rekultivierung und Renaturierung des Steinbruches zu erstellen. Es ist skandalös, wenn ein Ortsvorsitzender des „Bund Naturschutz“ ein derartiges Vom Antragsteller des Vorhabens und auch dem Landratsamt Oberallgäu als Genehmigungsbehörde wurde deshalb bereits angedeutet, dass auch der „Bund Naturschutz“ für den neuen Steinbruch in Burgberg ist, da sogar dessen Ortsvorsitzender Herr Borth das Vorhaben als beauftragter Fachplaner fördert und unterstützt. Es kann Ihnen nicht gleichgültig sein, wenn das Image des „Bund Naturschutz in Bayern“ Schaden nimmt, weil ein Ortsvorsitzender seine Stellung im „Bund Naturschutz“ zur Förderung privater Geschäftsinteressen ausnutzt. Ich erwarte deshalb, dass Sie die erforderlichen Schritte unternehmen, um die prekäre Situation zu bereinigen und eine klare Stellungnahme gegen das geplante Vorhaben Steinbruch Burgberg in der örtlichen Presse abgeben. Da unsere Ziele ebenfalls der Schutz von Natur und Landschaft sind und wir dem „Bund Naturschutz in Bayern“ keinen Schaden zufügen wollen, haben wir bislang von einer Veröffentlichung des Vorganges Abstand genommen. Über unsere Homepage www.burgberg-steinbruch.de können Sie sich ein Bild von den Auswirkungen und Schäden des Steinbruches für die Natur und Landschaft machen. Ich Bitte um Ihre Stellungnahme sowie um Mitteilung der von Ihnen eingeleiteten Schritte zur Bereinigung der Situation.
Mit freundlichen Grüßen
H.-P. Miesbeck (1. Vorsitzender)
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